Akkus für Powerlampen

 Bleiakkus

Diese relativ schweren Akkus haben sich für den Einsatz als Energiequelle für Powerlampen vor allem aufgrund ihres konkurrenzlos günstigen Preises bewährt.

Als Stromquelle nutze ich immer den Bleiakku von Panasonic mit 7,2 Ah. Für kleinere Lampen verwende ich aber auch Akkus mit einer geringeren Kapazität von 3,5 Ah

Die Bleiakkus sind in allen nutzbaren Spannungen sowie mit unterschiedlichen Kapazitäten verfügbar.

 

Technische Daten:

Wartungsfreier Blei-Gel-Akku, 12 Volt
Faston 250 Flachstecker (6,3mm)
Hersteller-Bezeichnung: LC-R127R2-PG-1
C: 7,2Ah
H: 94mm
L: 151mm
B: 65mm
Gewicht: 2,47Kg

Download Datenblatt:

 Brenndauer der Lampe

Die Brenndauer des Akkus kann man ganz einfach mit meinem Akkurechner bestimmen.
Hier einige Brenndauern:

  • 20 Watt, 12 Volt, 7,2 Ah Akku: 

4,3 h

  • 35 Watt, 12 Volt, 7,2 Ah Akku: 

2,4 h

  • 55 Watt, 12 Volt, 7,2 Ah Akku: 

1,5 h

  • 20 Watt, 12 Volt, 3,5 Ah Akku: 

2,1 h

  • 35 Watt, 12 Volt, 3,5 Ah Akku: 

1,2 h

  • 55 Watt, 12 Volt, 3,5 Ah Akku: 

0,7 h

 Ladegerät

Bleiakkus verkraften problemlos die unterschiedlichsten Lade- und Entladezyklen und kennen keinen Memmory-Effekt. Lediglich gegenüber Tiefentladung sind sie sehr empfindlich. Daher sollten sie regelmäßig nach dem Gebrauch sowie auch während längerer Ruhephasen (z.B. im Sommer) geladen werden. 

Zum Laden der Bleiakkus verwende ich das AL 600 Steckerladegerät.

 

Technische Daten:

Automatik-Stecker-Ladegerät für
6V und 12V-Blei-Akkus.
Keine Überladung möglich, für
Dauerladung geeignet.
Für Parallelbetrieb und Überwintern
geeignet.
Ladestrom: max. 600mA
Inkl. Batterieanschlussklemmen.

 

 Tipps zum Akkutransport:

  • Rahmentasche: Tasche vom HAC 4 oder Sigg Trinkflaschentasche mittels Spannriemen am Rahmen fixiert. Kleinere Akkus passen auch in Stiftmäppchen aus dem Schreibwarenhandel.

  • Rahmenmontage: Mittels Metallschienen und Blechen läßt sich der Akku fest am Bike fixieren. Eine ideale Position ist hier an der Sattelstütze, da der Rahmen hier nicht an einer Stelle belastet wird, die dafür nicht ausgelegt ist.

  • Rucksack: Im Camelbak oder in jedem anderer Rucksack lässt sich der Akku bequem verstauen

  • Trinkflaschenhalter: Von dieser Lösung rate ich ab, da der doch relativ schwere Akku (ca. 2,5 kg !) die Gewindebuchsen im Rahmen beschädigen kann

 

  andere Akkus:

Prinzipiell besteht die Möglichkeit die Lampen auch mit anderen Akkus zu betreiben. 
So können z.B. 10 NiCd Zellen á 1,2 in Reihe geschaltet werden, um 12 Volt Spannung bereit zu stellen. Hier ist aber zu beachten, daß derartige Akkus in der Regel ca. 10 mal so teuer sind wie Bleiakkus mit gleicher Kapazität. Auch teurere Ladegeräte sind erforderlich.

Es gibt verschiedene Lösungsmöglichkeiten mit Handy- und Notebookakkus, was aber eine aufwendige Lade und Entladeelektronik erforderlich macht. Ausgiebig diskutiert wird hierzu im Elektronik Forum bei MTB-News.de

meine anderen Lampen und einige technische Informationen: