{"id":108,"date":"2007-07-28T10:09:17","date_gmt":"2007-07-28T08:09:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schymik.de\/wordpress\/?p=108"},"modified":"2007-10-10T21:28:37","modified_gmt":"2007-10-10T19:28:37","slug":"der-tag-der-holy-trails","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schymik.de\/wordpress\/der-tag-der-holy-trails\/","title":{"rendered":"Der Tag der Holy Trails"},"content":{"rendered":"<p><strong>8 ETAPPE<\/strong><br \/>\nRif. Te\u00f3dulo- St. Niklaus<\/p>\n<p>Tag 7<\/p>\n<p>Unsere Rechnung scheint aufgegangen zu sein. Es ist noch nicht einmal sechs Uhr in der Fr\u00fch, das digitale Au\u00dfenthermometer zeigt 1\u00b0C. Also hat es Frost gegeben heute Nacht. Wir beobachten zwei Bergsteiger, die drau\u00dfen Ihr Eisger\u00e4t anlegen und ihr Seil entwirren. Wenig sp\u00e4ter stehen auch wir drau\u00dfen auf der Terrasse vor der Theodulh\u00fctte und bereiten unsere Ger\u00e4tschaften auf die Abfahrt vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/schymik.de\/Transalp\/wac07\/westalpen07_46.jpg\" \/><\/p>\n<p style=\"font-style: italic\">Kurz nach Sechs Uhr auf 3317 m H\u00f6he, das Thermometer zeigt 1\u00b0C.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/schymik.de\/Transalp\/wac07\/westalpen07_47.jpg\" \/><\/p>\n<p style=\"font-style: italic\">Im Morgenlicht machen wir uns bereit f\u00fcr die Abfahrt.<\/p>\n<p>Die umliegenden Berge sehen im Rosa der Morgensonne noch atemberaubender als gestern Abend aus. Wir starten und fahren \u00fcber den Gletscher ab. Zun\u00e4chst zaghaft, dann immer schneller. Wir vertrauen dem griffigen wei\u00dfen Firn. Er ist hart gefroren und hat Grip.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/schymik.de\/Transalp\/wac07\/westalpen07_48.jpg\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Der Gletscher ist zum Gl\u00fcck hart gefroren und somit super griffig.<\/span><\/p>\n<p>Wir fangen an zu tricksen, zu springen und zu driften. Kleine Wasserrinnen durchziehen das Eis. Man kann diese durchfahren, \u00fcberspringen oder einfach links liegen lassen. Immer wieder stoppen wir, um  zu filmen oder um Fotos zu schie\u00dfen. Aber diesen Moment, vor dieser Kulisse an diesem wundervollen Morgen kann man weder auf Film bannen oder in Pixel pressen, dies muss man erleben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/schymik.de\/Transalp\/wac07\/westalpen07_49.jpg\" \/><\/p>\n<p style=\"font-style: italic\">Matterhornblick im Morgenlicht<\/p>\n<p>An einigen Stellen ist das Eis nicht wei\u00df, sondern durchsichtig. Hier ist Vorsicht geboten. Es ist glatt, spiegelglatt. Dennoch lassen sich diese Stellen geschickt umfahren oder durch ein geschicktes An- und ein ungebremstes \u00dcberfahren auch \u00fcberwinden. Kurz vor der Seilbahnstation Trockener Steg nehmen diese Gefahrenstellen zu. Dann wird das Eis matschig und somit schwer befahrbar. Wir sind daher ganz froh \u00fcber den Umstand, hier wieder festen Boden unter den Reifen zu haben und fortan auf Schotter weiterfahren zu k\u00f6nnen. Stop! Schotter, ausgeschlossen die verbleibenden H\u00f6henmeter hinab nach Zermatt auf Schotter oder gar einer Skipiste sinnlos zu vernichten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/schymik.de\/Transalp\/wac07\/westalpen07_50.jpg\" \/><\/p>\n<p style=\"font-style: italic\">der Sprung \u00fcbers Matterhorn ist nicht ganz gegl\u00fcckt .<\/p>\n<p>Ein Blick auf die Wanderkarte zeigt uns das was wir suchen. Eine rote Linie, eine wundersch\u00f6ne rote Linie mit vielen Zacken. Schnell ist der Einstieg gefunden und bereits nach wenigen Metern wird uns klar: Volltreffer. Verblockter Fels wechselt mit flowigen Abschnitten, dann bereichern gigantische von fr\u00fcheren Gletschermassen glatt geschliffene Granitbrocken die Abfahrt. Die Linienwahl h\u00e4ngt vom Fahrk\u00f6nnen ab. Jede Sekunde m\u00fcssen mehrere Entscheidungen zugleich getroffen werden. \u00dcber die Stufen oder \u00fcber den Slickrock, Bremsen, Hinterrad versetzen, Noseweely, Drop, Bremse auf, Stop, Stand, kurz innehalten, OK, die Sektion erscheint fahrbar, Schwerpunkt verlagern, runter, jup&#8230;geschafft, wo ist die n\u00e4chste Markierung, was macht mein Vordermann? Volle Konzentration. So turnen wir den Trail hinab und k\u00f6nnen unser Gl\u00fcck kaum fassen, diese Traumabfahrt entdeckt zu haben. Roland bannt die sch\u00f6nsten Sektionen des Trails auf Film.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/schymik.de\/Transalp\/wac07\/westalpen07_56.jpg\" \/><\/p>\n<p style=\"font-style: italic\">Flowige Passagen wechseln sich ab mit extremen Ger\u00f6ll-und Felssektionen.<\/p>\n<p>Dann kommt neben dem allgegenw\u00e4rtigen, von der Morgensonne angestrahlten Matterhorn auch noch das Monte Rosa Massiv mit seinen gewaltigen Gletscherstr\u00f6men ins Blickfeld. \u00dcber uns beginnt die Seilbahn Massen von Touristen auf  das kleine Matterhorn zu schaufeln&#8230;zu sp\u00e4t um uns noch zu begegnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/schymik.de\/Transalp\/wac07\/westalpen07_51.jpg\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Das Matterhorn dominiert mit seiner imposanten Silhouette die gesamte Abfahrt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\" \/><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/schymik.de\/Transalp\/wac07\/westalpen07_52.jpg\" \/><\/p>\n<p style=\"font-style: italic\">auf unglaublich sch\u00f6nen Trails geht es hinab nach Zermatt<\/p>\n<p style=\"font-style: italic\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/schymik.de\/Transalp\/wac07\/westalpen07_53.jpg\" \/><\/p>\n<p style=\"font-style: italic\">Das Monte Rosa Massiv im Hintergrund.<\/p>\n<p>Weiter unten wird der Trail fl\u00fcssiger und einfacher zu fahren. Dann fahren wir \u00fcber eine Skipiste, nein nicht hinab, sondern diagonal dr\u00fcber, um gleich gegen\u00fcber wieder in das Trailparadies von Zermatt einzutauchen. Enge Spitzkehren, die das Versetzen des Hinterrades erfordern in kurzer Folge mit kniffeligen Felspassagen. Nochmals geht es voll zur Sache. Und das Ganze im Angesicht des von der Morgensonne imposant beleuchteten Matterhorns. Dann begegnen wir heute den ersten Fu\u00dfg\u00e4ngern auf den Trails. Wir sind fast ganz unten im Tal angelangt. Es zahlt sich nochmals aus, heute ganz fr\u00fch und weit oben gestartet zu sein. Wir fahren bereits zwischen einigen H\u00fctten am Rande von Zermatt hindurch und befinden  uns noch immer auf einem Trail. Dann eine Zwangspause. Dave hat sich an einer Stufen einen Platten am Hinterrad eingefahren. Ich nutze die Gelegenheit kurz die Bel\u00e4ge meiner Bremse zu wechseln. Schlie\u00dflich spuckt uns der Trail im Ortskern von Zermatt aus. Wow, keinen einzigen Meter dieser \u00fcber 1700 H\u00f6henmeter langen Abfahrt auf Schotter oder gar Asphalt verschwendet. Und kaum 10 Menschen begegnet.<br \/>\nNach einem kurzen Einkauf beim B\u00e4cker und der anschlie\u00dfenden Fr\u00fchst\u00fcckspause auf einer Parkbank begeben wir uns zur Rothornbahn. Den urspr\u00fcnglichen Plan heute auch noch auf den Gornergrat zu fahren lassen wir fallen. Wir bef\u00fcrchten es zeitlich dann nicht zu schaffen. Die erste Bahn befindet sich in einem Tunnel. Schnell sind die Bikes verstaut und es geht rasant nach oben. Weiter geht es mit einer Gondelbahn. Das dritte und  letzte St\u00fcck auf das Rothorn f\u00fchrt eine gro\u00dfe Kabinenbahn. Wir stehen am Fenster und trauen unseren Augen kaum: Direkt unter der Seilbahn verl\u00e4uft ein Trail der nur aus Spitzkehren zu bestehen scheint. Immer steil, alle Kehren ausgesprochen eng. F\u00fcr mich und Dave ist sofort klar: Dieser Trail muss sofort, also direkt nach dem Ausstieg aus der Gondel befahren werden. Zwar war diese Abfahrt nicht geplant, aber einen derart traumhaften Trail k\u00f6nnen wir uns heute einfach nicht entgehen lassen. Roland beschlie\u00dft oben auf uns zu warten, was es uns erm\u00f6glicht, die schweren Rucks\u00e4cke bei ihm zu lassen und nur mit dem n\u00f6tigsten ausger\u00fcstet in dieses Spitzkehrengewitter einzufahren.  Rolf begleitet uns und wenige Meter  nach der Bergstation beginnt der Spa\u00df. Zun\u00e4chst extrem eng, eine steile Felstreppe, Kehre am Abgrund, kaum Platz zum Versetzen. F\u00fcr Biker ohne solide Versetztechnik und mit geringsten Anzeichen von fehlender Schwindelfreiheit ist hier sofort Schluss. Wir trailen durch die Felsbrocken und wedeln durch die engen Kehren. Meist ist zwischen zwei Kurven kaum eine Radl\u00e4nge Platz. Gerade genug um die Pedale wieder in Position zu bringen, kurz inne zu halten und das Bike wieder mittels Bremse und Gewichtverlagerung aufs Vorderrad zu bringen und das Heck um die Kehre schweben zu lassen. \u00dcber unseren K\u00f6pfen schwebt w\u00e4hrend der Abfahrt zweimal die Seilbahn  hinweg. Eine kurze verblockte Flachpassage zwingt uns die Bikes einige Meter zu schieben. Dann geht es wieder weiter. Kehren, die wir nicht auf Anhieb fahren k\u00f6nnen tragen wir wieder hinauf und probieren sie mehrfach, bis die Sektionen gemeistert sind. Die letzten Kehren werden einfacher, das Gel\u00e4nde flacher und schlie\u00dflich rollen wir wieder auf die Seilbahnstation zu. Die ganze Abfahrt hat knapp zwanzig Minuten gedauert, alles bei strahlendem Sonnenschein und gegen\u00fcber dem allgegenw\u00e4rtigen Matterhorn. F\u00fcr 11.50 CHF geht es gleich wieder nach oben. Wieder kleben wir am Fenster und schauen gebannt hinab auf den soeben gemeisterten Trail. Ich z\u00e4hle die Kehren. 35&#8230;44..hier haben wir mehrfach probiert&#8230;58&#8230;da waren die ganz Engen&#8230;65&#8230;hart am Abgrund&#8230;70&#8230; die Treppe&#8230;80&#8230;83, 84, 85 und 86. Unglaubliche 86 Kehren an diesem Berg. Wir steigen aus. Roland liegt in der Sonne und d\u00f6st. Auf uns wartet nun gleich das n\u00e4chste Singeltrail-Highlight: die Befahrung des exponierten Ritzengrades. Der Einstieg ist derselbe wie der der soeben absolvierten Abfahrt. Nach den ersten Kehren zweigen wir nach rechts ab und finden uns nach wenigen Metren aus einem Gewirr von Felsbrocken und Ger\u00f6ll wieder.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/schymik.de\/Transalp\/wac07\/westalpen07_54.jpg\" \/><\/p>\n<p style=\"font-style: italic\">\u00dcber den verlockten und fahrtechnisch h\u00f6chst anspruchsvollen Ritzen-Grat hinab zum Europah\u00f6henweg<\/p>\n<p>Hier ist eine v\u00f6llig andere Fahrtechnik wie zuvor gefordert. Langsames Vorantasten, richtig Schwung holen, Stufen fahren, Linie suchen. Meist hat der Trail genug Gef\u00e4lle, so dass die Sektionen fahrend zu meistern sind. An einigen Stellen m\u00fcssen wir Gegenanstiege schiebend bew\u00e4ltigen. Der Blick zur\u00fcck ist unbeschreiblich. Oben auf dem Rothorn thront die Seilbahnstation, darunter nur ein wildes Gewirr aus Fels. Der soeben gefahrene Weg ist unsichtbar. Wir begegnen nur wenigen Wanderern. Wohl viel zu schwer ist das Gel\u00e4nde f\u00fcr die klassischen Zermatt-Touristen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/schymik.de\/Transalp\/wac07\/westalpen07_55.jpg\" \/><\/p>\n<p style=\"font-style: italic\">Fahrtechnische Grundkenntnisse sind hier zwingend erforderlich.<\/p>\n<p>Die wenigen, denen wir begegnen versetzen wir ins Staunen. Sie warnen uns vor den noch \u00e2\u20ac\u017eextremeren\u00e2\u20ac\u0153 Abschnitten, die weiter unten auf uns warten sollen. Wir freuen uns darauf. Und dann kommen besagte Abschnitte. Ein Stahlseil h\u00e4ngt links des Weges, rechts ein Felsbrocken, dazwischen eine enge extrem steile Treppe, am Ende eine enge Rechtskehre, 3 Meter danach direkt am Abgrund eine Linkskehre auf nur handbreitem, rutschigem Trail. Die Schl\u00fcsselstelle. Kein Platz f\u00fcr den Lenker? Doch, aber nur wenn einer von uns das schlaffe Stahlseil aus dem Weg zieht und Platz schafft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/schymik.de\/Transalp\/wac07\/westalpen07_57.jpg\" \/><\/p>\n<p style=\"font-style: italic\">manchmal h\u00e4ngen die Stahlseile ganz knapp auf Lenkerh\u00f6he<\/p>\n<p>Dave quetscht sich zwischen die Felsen, um mir genau diesen Raum zu geben. Ich probiere es, knapp passt der Lenker in den neu geschaffenen Raum, die Treppe klappt, die Rechtskehre auch. Dann siegt die Vernunft. F\u00fcr eine Linkskehre direkt an einem 30 Meter hohen Abgrund fehlt mir die 100-Prozentige Routine. Hier kann man sich keinen Fehler erlauben. Jetzt probiert es Dave. Er kommt genau so weit wie ich, dann hebelt Ihn der Rucksack aus. OK, hier darf mal ohne gefahren werden. Also Bike noch mal die Treppe hoch tragen und noch einmal. Dieses mal klappt\u00b4s auf Anhieb. Dave hat diese unglaubliche Passage gemeistert. Respekt!<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/schymik.de\/Transalp\/wac07\/westalpen07_58.jpg\" \/><\/p>\n<p style=\"font-style: italic\">Ein nur 15 cm breiter und br\u00f6seliger Trail neben 30 m Abgrund halten Dave nicht davon ab in dieser Kehre sein Hinterrad zu versetzen.<\/p>\n<p>Wir wedeln noch 40, 50 enge Kehren hinab, um schlie\u00dflich auf den von vielen Bikern befahrenen Europah\u00f6henweg zu sto\u00dfen. Der Weg ist relativ breit, teilweise k\u00f6nnte er sogar von vierr\u00e4drigen Fahrzeugen genutzt werden. Immer wieder begegnen wir Bikern und Wandergruppen auf diesem Panoramaweg. Saftige Gegenanstiege, flaches Terrain und kurze Abfahrten kosten Kraft, aber machen Spa\u00df. Kurz vor T\u00e4sch wird es nochmals etwas heftiger. Der Trail wird enger und f\u00fchrt ausgesetzt und \u00fcber einige Stufen steil abw\u00e4rts. Langsam verschwindet das Matterhorn hinten im Tal. Dann kommt man an den Punkt der Entscheidung: weiter den Trail hoch nach Ottavan und danach weitere 500 oder 600 H\u00f6henmeter machen oder gleich den flowigen Trail durch den L\u00e4rchenwald hinab nach T\u00e4sch einschlagen. Wir haben heute genug gesehen und erlebt und w\u00e4hlen die letztere, deutlich bequemere Variante. Der Trail macht nochmals richtig Spa\u00df und forder in engen Kehren nochmals unser Fahrk\u00f6nnen. Aber das Versetzen und das auf dem Vorderrad durch die Kurven Surfen haben wir heute ausgiebig trainieren k\u00f6nnen, so da\u00df die Fahrman\u00f6ver nun fast von alleine klappen. Ein paarmal m\u00fcssen wir uns noch orientieren, schlie\u00dflich wollen wir keinesfalls auf den zum Teil parallel verlaufenden Forstpisten landen und wom\u00f6glich einen Meter nicht auf dem Trail zur\u00fcck legen. Es gelingt uns abermals das Tal komplett auf Trails zu erreichen. Nach einem kurzen Einkauf im Supermarkt machen wir Rast am Bach. Dann f\u00fchrt uns der Rad-und Wanderweg weiter in Richtung St. Nikolaus. Auch hier ist das Gl\u00fcck auf unserer Seite. Wir landen zuf\u00e4llig auf einer ausgeschilderten Cross Country Stecke. Der schmale Weg f\u00fchrt zun\u00e4chst einige Meter bergauf, um alsbald in einen flowig abw\u00e4rts f\u00fchrenden Trail \u00fcberzugehen. Wir sehen bereits die ersten H\u00e4user von St. Nikolaus, als wir den Trail verlassen. In der Touristinfo wird schnell ein g\u00fcnstiges Zimmer ausfindig gemacht. Leider ist oben in Jungu heute kein Bett mehr frei, sonst h\u00e4tten wir noch mit der Seilbahn nach oben fahren k\u00f6nnen. Daf\u00fcr genie\u00dfen wir heuten den Luxus des Talortes mit Dusche, Waschm\u00f6glichkeit f\u00fcr die Kleidung und einer Pizzeria. Insbesondere das Duschen war nach den letzten zwei Tagen bitter notwendig, zumal wir gestern auf der Theodulh\u00fctte auf diesen Luxus komplett verzichten mussten.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Fazit:<\/span><\/p>\n<p>Unglaublicher Tag bei traumhaftem Wetter  auf Trails, die es in dieser Qualit\u00e4t und F\u00fclle nur auf einem Ort der Erde zu geben schein: im Ort der Holy Trails, in Zermatt im Angesicht von Matterhorn und Monte Rosa Massiv.<br \/>\nAlle <a target=\"_blank\" title=\"Fotos\" href=\"http:\/\/trailhunter.de\/gallery\/search.html?search_keywords=WAX2007%20AND%20tag8\">Fotos <\/a>von Tag 8<\/p>\n<p><strong>Unterkunft<\/strong>:<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.walliserkeller.ch\/\">walliserkeller<\/a><br \/>\nPaula und Gilbert Imboden<br \/>\nCH-3924 St.Niklaus<br \/>\nTelefon:    +41(0)27 956 11 60<\/p>\n<p><strong>Route<\/strong>:<\/p>\n<p>Rif. Te\u00f3dulo<br \/>\nZermatt<br \/>\nFindeln<br \/>\nSunnegga<br \/>\nUnterrothorn<br \/>\nOttavan<br \/>\nGrathorn<br \/>\nSt. Niklaus<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>8 ETAPPE Rif. Te\u00f3dulo- St. Niklaus Tag 7 Unsere Rechnung scheint aufgegangen zu sein. Es ist noch nicht einmal sechs Uhr in der Fr\u00fch, das digitale Au\u00dfenthermometer zeigt 1\u00b0C. Also hat es Frost gegeben heute Nacht. Wir beobachten zwei Bergsteiger, die drau\u00dfen Ihr Eisger\u00e4t anlegen und ihr Seil entwirren. 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