{"id":1701,"date":"2011-09-07T17:33:04","date_gmt":"2011-09-07T16:33:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schymik.de\/wordpress\/?p=1701"},"modified":"2011-10-30T21:07:57","modified_gmt":"2011-10-30T20:07:57","slug":"pain","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schymik.de\/wordpress\/pain\/","title":{"rendered":"Pain"},"content":{"rendered":"<p>Wenn ich die Aufgabe hatte, einen Holy Trail zu bauen, denn w\u00fcrde ich es genau so machen wie hier auf der Abfahrt von der Rifugio Larcher. Die Materialien sind r\u00f6tlicher, griffiger Granit, Kiefernholz und fest gebackener Sand.<\/p>\n<figure style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.schymik.de\/fotodb\/data\/media\/30\/hannibal_06_05.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.schymik.de\/fotodb\/data\/media\/30\/hannibal_06_05.jpg\" alt=\"\" width=\"235\" height=\"156\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">Flowtrail<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Kulisse besteht aus m\u00e4chtigen Gletschern, imposanten Schuttkegeln und zahlreichen Wasserf\u00e4llen und kleinen B\u00e4chen. Dann wird alles sch\u00f6n flowig angelegt, so dass man immer wieder l\u00e4ngere Abschnitte mit sch\u00f6n viel Tempo durchdr\u00fccken kann. Um das ganze dann nicht zu langweilig werden zu lassen, werden immer wieder gezielt knifflige Felssektionen, kleine Abs\u00e4tze, ein paar Wasserrinnen und Spitzkehren mit eingebaut. F\u00fcr etwas Nervenkitzel sorgen schmale Holzbr\u00fccken und ein paar ausgesetzte Stellen. Projekt gegl\u00fcckt, Der Biker bekommt gleich nach dem lausigen Italienischen Fr\u00fchst\u00fcck einen ordentliche Dosis Adrenalin und Dopamin ins Blut injiziert. Bingo!<\/p>\n<figure style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.schymik.de\/fotodb\/data\/media\/30\/hannibal_06_07.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.schymik.de\/fotodb\/data\/media\/30\/hannibal_06_07.jpg\" alt=\"\" width=\"235\" height=\"156\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">Traumtrail am Morgen<\/figcaption><\/figure>\n<p>So, der Morgen ist schon mal gegl\u00fcckt, also gilt es dieses Programm f\u00fcr den Rest des Tages fort zu setzen. Ein Blick auf die Karte zeigt den Schl\u00fcssel dazu: auf der Stra\u00dfe ins Tal nach Ossana zu fahren ist ausgeschlossen, aber siehe da, rechts am Hang entlang verl\u00e4uft ein Weg bis vor nach Pejo. Zwar steigt dieser zun\u00e4chst etwas an, aber wir probieren es aus. Eine Bikespur im feuchten Untergrund stimmt uns zuversichtlich. der erste Abschnitt ist etwas m\u00fchselig, fahrbare Abschnitte werden ab und an durch kurze Schiebepassagen oder verblockten Untergrund unterbrochen. Bald befinden wir uns hoch \u00fcber dem Talgrund auf einem schmalen Weg und es geht wieder bergab. Der Trail ist schon, der Bergwald wundersch\u00f6n und die Aussicht ist auch nicht von schlechten Eltern. Irgendwann geht der Trail in einen breiteren Weg \u00fcber. Wir bleiben oben, obwohl es hier alternativ auch eine Abfahrt zur Malga Tal\u00e8 g\u00e4be. Wir folgen dem Weg, der nun v\u00f6llig waagerecht verl\u00e4uft bis oberhalb von Pejo. Hier m\u00fcssen wir ein paar Meter auf Schotter abfahren, bevor wir an einem alten Milit\u00e4rfriedhof wieder auf einen Singletrail sto\u00dfen. In der Ortsmitte angekommen zirkeln wir durch die engen Gassen und entdecken bald darauf einen Abzweig in Richtung Sentiero Botanico. Warum nicht? Allemal besser als auf der Stra\u00dfe abfahren. Wer wagt gewinnt, und wir gewinnen heute den Hauptpreis. Abermals werden wir mit einem flowigen Trail belohnt, der uns ganz hinab nach Cogolo unten im Talgrund f\u00fchrt.<br \/>\nIm ersten Supermarkt wird erst mal kr\u00e4ftig eingekauft und das entgangene Fr\u00fchst\u00fcck direkt auf dem Marktplatz nachgeholt.<br \/>\nDanach geht es weiter auf dem Radweg bergab nach Ossana. Hier machen wir uns auf ins Val Piana, welches uns hinauf zum Passo Scarpaco f\u00fchren soll. Steil winden sich eine Serpentinen der kleinen Stra\u00dfe nach oben, bis wir schlie\u00dflich ein beinahe flaches Hochtal erreichen.<\/p>\n<p>Am Anfang des Tals steht ein Schild, welches den Weg zum Passo Scarpaco mit 4,5 h angibt, und 7 h bis zur Rifugio Val Amola Segantini. OK, mit den Bikes bis zum Pass, 1400 H\u00f6henmeter das sollte in vier Stunden machbar sein, auch wenn wir nicht damit rechnen hier im Adamello Gebirge bergauf viel fahren zu k\u00f6nnen. Es sollte anders kommen&#8230;<\/p>\n<p>Bereits nach kurzer Fahrstrecke auf dem Schotterweg weist ein Wegweiser nach links in den Wald. Eine Br\u00fccke f\u00fchrt \u00fcber den Bach, dessen Lauf wir noch ein paar Meter nach oben fahrend folgen k\u00f6nnen. Schnell wird der weg schm\u00e4ler und schm\u00e4ler, der Untergrund felsig, wurzelig, na\u00df und glitschig. Wir \u00fcberlegen kurz, ob wir \u00fcberhaupt auf der richtigen Bachseite sind, aber der Wegweiser war eindeutig und der Karte, die wir dabei haben trauen wir auch nicht wirklich. Also weiter. Erlenbruch: wie ein Tunnel verl\u00e4uft der schmale Pfad durch den dichten Wald. Im Winter werden die biegsamen B\u00e4ume von Schneemassen umgedr\u00fcckt, im Sommer richten sie sich so weit auf, dass man darunter durch laufen kann. Von der Landschaft sieht man nicht viel, es ist feucht, warm und der Schwei\u00df rinnt in Str\u00f6men.<\/p>\n<figure style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.schymik.de\/fotodb\/data\/media\/30\/hannibal_06_11.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.schymik.de\/fotodb\/data\/media\/30\/hannibal_06_11.jpg\" alt=\"\" width=\"235\" height=\"156\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">sch\u00f6ne Landschaft<\/figcaption><\/figure>\n<p>Erst nach \u00fcber einer Stunde verlassen wir diesen Dschungel wieder, die Vegetation lichtet sich etwas, auf der rechten Bachseite r\u00fccken die Felsw\u00e4nde n\u00e4her. Ein P\u00e4rchen mit zwei Hunden und ein J\u00e4ger begegnen uns, die einzigsten Menschen, die wir f\u00fcr den Rest des Tages hier oben sehen werden. Schlie\u00dflich erreichen wir ein Flachst\u00fcck. Malerisch windet sich der Bergbach durch diese Ebene. Dazwischen \u00fcberall m\u00e4chtige Granitbrocken. Fr\u00fcher gab es hier mal die Baita Bon, heute ist davon nichts mehr zu sehen. Nachem wir den wilden Bach balancierend auf einigen Steinen \u00fcberquert haben, windet sich der Trail steil in Spitzkehren nach oben. Endlich gewinnen wir an H\u00f6he. Knapp 2 Stunden tragen wir die Bikes schon. Auf 1848 Metern rasten wir kurz an einer Baustelle. Hier wird eine alte aus Steinen errichtetet H\u00fctte renoviert. Werkzeug und Baumaterial stehen herum, zu sehen ist niemand. Bis hier her war der Trail gut und lie\u00dfe sich bergab auch Fahren. Ab jetzt wird der Weg nochmals schmaler, steiler und unwegsamer. Wir haben den point of no return erreicht, ab jetzt hei\u00dft es hoch zum Pass, ohne Alternative. Es sind immer noch 800 H\u00f6henmeter.<\/p>\n<figure style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.schymik.de\/fotodb\/data\/media\/30\/hannibal_06_13.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.schymik.de\/fotodb\/data\/media\/30\/hannibal_06_13.jpg\" alt=\"\" width=\"235\" height=\"156\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">Unfahrbar<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Weg zum Lago Venezia f\u00fchrt \u00fcber gro\u00dfe Granitbl\u00f6cke und durch dichte Vegetation. Der Pfad ist kaum sichtbar und immer wieder m\u00fcssen wir nach Markierungen Ausschau halten. Es geht mal leicht bergauf, dann wieder runter, meist eben und nicht wirklich vorw\u00e4rts. 3,5 Stunden. Wir sehen zum ersten mal den See, dann r\u00fcckt der Passo Scarpaco ins Bild. Wow! 600 H\u00f6henmeter Ger\u00f6ll, darin ein m\u00e4chtiges Schneefeld. Von einem Weg nach oben ist weit und breit nichts zu sehen. Und dann ein Schild: 2 Stunden bis zum Pass. Aha. Alleine um die knapp 2 km um den See herum werden wir in dem unwegsamen und zugewucherten Gel\u00e4nde wohl \u00fcber eine halbe Stunde ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Landschaftlich ein Traum, Einsamkeit und Natur pur. Alles perfekt. Ruhe und Abgeschiedenheit. Nur wir mit unseren Bikes sind hier irgendwie fehl am Platz. Egal, da m\u00fcssen wir jetzt durch. Die Markierung zum Bivac J. Canali ist gut und der Weg offensichtlich. Unser Pass ist eigentlich auch klar erkennbar, aber am Ufer des Sees ist kein Durchkommen. Nur 3 Meter hohes Gestr\u00fcpp. No way! Wir irren darin herum und folgen einigen Felsb\u00e4ndern, Granith\u00e4ufen und suchen einen Weg wo keiner ist. Knapp 20 Minuten brauchen wir f\u00fcr nicht mal 500 Meter Stecke, dann haben wir das Gestr\u00fcpp endlich hinter uns gelassen und es geht steil nach oben. Weg? Markierung? Fehlanzeige. Es ist wie die Karte schon prophezeit hat: Strichpunklinie=wegloses Gel\u00e4nde.<\/p>\n<figure style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.schymik.de\/fotodb\/data\/media\/30\/hannibal_06_19.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.schymik.de\/fotodb\/data\/media\/30\/hannibal_06_19.jpg\" alt=\"\" width=\"235\" height=\"135\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">auf dem &quot;Weg&quot; nach oben?<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Abschnitt ist steil, der Untergrund besteht aus gro\u00dfen Felsbrocken, die lose \u00fcbereinander liegen. Viele Wackeln, jeder Schritt ist ein Risiko. Fu\u00df aufsetzen, Halt pr\u00fcfen, Schritt machen. Nach unten sehen, ob unter einem in der Falllinie nicht einer aus der Gruppe l\u00e4uft, der durch Steinschlag gef\u00e4hrdet w\u00e4re. Folglich zieht sich die Gruppe auseinander. Der Fels hier ist sch\u00f6n, an frischen Bruchstellen fast Schneewei\u00df, mit kleinen tiefschwarzen Punkten. Als Badezimmerfliese unbezahlbar, hier liegt das Zeug tonnenweise rum.<\/p>\n<p>Wir erreichen das Schneefeld. Die Hangneigung nimmt hier zum Gl\u00fcck etwas ab, der Schnee ist alt und fest. Das Gehen f\u00e4llt deutlich leichter. Kleine Kuhlen dienen als Tritte, es geht aufw\u00e4rts. 200 H\u00f6henmeter haben wir bereits geschafft, noch 400 liegen vor uns. Inzwischen wirft der Berg neben uns seine Schatten auf das Schneefeld, es wird k\u00fchl&#8230;<\/p>\n<p>Nach dem Schneefeld balancieren wir wieder \u00fcber Felsen, w\u00fchlen uns durch locken Sand, finden sogar wider ein paar Markierungen. Schlie\u00dflich erreichen wir ziemlich ausgebrannt und abgeschafft den Passo Scarpaco. 2 Stunden nach dem wir den Lago Venezia verlassen haben, 7,5 Stunden nach dem Wegweiser, wo wir noch mit 4 Stunden Aufstieg gerechnet haben.<\/p>\n<figure style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.schymik.de\/fotodb\/data\/media\/30\/hannibal_06_26.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.schymik.de\/fotodb\/data\/media\/30\/hannibal_06_26.jpg\" alt=\"\" width=\"235\" height=\"137\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">Abtragen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nun zur Abfahrt. Flowiger Trail in alpiner Landschaft? Fehlanzeige. Ger\u00f6ll, Felsbl\u00f6cke so gro\u00df wie Autos. Der Weg sp\u00e4rlich markiert, aber immerhin vorhanden. Spa\u00df hat heut schon lange keiner mehr gehabt, aber das hier macht uns w\u00fctend! Es geht nicht voran, es wird Abend und fahrbar ist so gut wie gar nichts. Erst als wir unten bereits den Schotterweg am Lago Cornisello sehen k\u00f6nnen wir wieder fahren. Aber der Trail macht keinen Spa\u00df mehr. Immer wieder m\u00fcssen wir im verblockten Gel\u00e4nde absteigen, abermals Schieben und Tragen. Als wir endlich das Ufer des Sees erreichen ist die Sonne bereits hinter den Bergspitzen abgetaucht und Nebel zieht auf. Bleibt nur zu Hoffen, dass wenigstens das Rifugio ge\u00f6ffnet hat. Wir rollen am Seeufer entlang, dann noch ein paar Serpentinen im dichten Nebel nach oben, dann erscheint schemenhaft das Geb\u00e4ude am Horizont. Dunkel. Erst ein Schild an der T\u00fcr macht Hoffnung: Aperto! Ich dr\u00fccke die Klinke hinunter, die T\u00fcr geht auf, Juhu. 1 Nacht, 4 Personen, Mezzo Pensione, quadro biera, der Tag ist gerettet. Auf der Terrasse sitzend genie\u00dfen wir das helle blonde und dann zieht der Nebel ab.<\/p>\n<figure style=\"width: 236px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.schymik.de\/fotodb\/data\/media\/30\/hannibal_06_29.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.schymik.de\/fotodb\/data\/media\/30\/hannibal_06_29.jpg\" alt=\"\" width=\"236\" height=\"91\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">Brenta im Abendlicht<\/figcaption><\/figure>\n<p>Gegen\u00fcber steht die Brenta. Cima Tosa usw. Wow, was f\u00fcr eine Kulisse. Dazu rosa Abendlicht.<\/p>\n<p>Dann Pasta, danach Polenta mit Gulasch, guter roter Hauswein. Tag 6 vom Alpencross ist \u00fcberstanden. F\u00fcr uns alle wohl eine der h\u00e4rtesten Etappen, die wir jemals gemacht haben..und wohl auch eine der sinnfreisten&#8230;<\/p>\n<p>weiter zu <a title=\"Tag 7\" href=\"http:\/\/www.schymik.de\/wordpress\/?p=1703\">Tag 7<\/a><\/p>\n<p>Fotos von <a title=\"Fotos Tag 6\" href=\"http:\/\/www.schymik.de\/fotodb\/search.php?search_keywords=HannibalX%20AND%20Tag6\" target=\"_blank\">Tag 6<\/a><\/p>\n<p>\u00dcbernachtung: <a title=\"Cornisello\" href=\"..\/Rifugio%20Cornisello\" target=\"_blank\">Rifugio Cornisello<\/a><\/p>\n<div id=\"_mcePaste\" style=\"position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;\">\n<div class=\"moz-text-html\" lang=\"x-western\">\n<p><span style=\"font-family: sans-serif; font-size: x-small;\">Wenn ich die Aufgabe hatte, einen Holy Trail zu bauen, denn w\u00fcrde ich es genau so machen wie hier auf der Abfahrt von der Rifugio Larcher. Die Materialien sind r\u00f6tlicher, griffiger Granit, Kiefernholz und fest gebackner Sand. Die Kulisse besteht aus m\u00e4chtigen Gletschern, imposanten Schuttkegeln und zahlreichen Wasserf\u00e4llen und kleinen B\u00e4chen. Dann wird alles sch\u00f6n flowig angelegt, so dass man immer wieder l\u00e4nge Abschnitte mit sch\u00f6n viel Tempo durchdr\u00fccken kann. Um das ganze dann nicht zu langweilig werden zu lassen, werden immer wieder gezielt knifflige Felssektionen, kleine Abs\u00e4tze, ein paar Wasserrinnen und Spitzkehren mit eingebaut. F\u00fcr etwas Nervenkitzel sorgen schmale Holzbr\u00fccken und ein paar ausgesetzte Stellen. Projekt gegl\u00fcckt, Der Biker bekommt gleich nach dem lausigen Italienischen Fr\u00fchst\u00fcck einen ordentliche Dosis Adrenalin und Dopamin ins Blut injizieret. Bingo!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: sans-serif; font-size: x-small;\">So, der Morgen ist schon mal gegl\u00fcckt, also gilt es dieses Programm f\u00fcr den Rest des Tages fort zu setzen. Ein Blick auf die Karte zeigt den Schl\u00fcssel dazu: auf der Stra\u00dfe ins Tal nach Ossana zu fahren ist ausgeschlossen, aber siehe da, rechts am Hang entlang verl\u00e4uft ein Weg bis vor nach Pejo. Zwar steigt dieser zun\u00e4chst etwas an, aber wir probieren es aus. Eine Bikespur im feuchten Untergrund stimmt uns zuversichtlich. der erste Abschnitt ist etwas m\u00fchselig, fahrbare Abschnitte werden ab und an durch kurze Schiebepassagen oder verblockten Untergrund unterbrochen. Bald befinden wir uns hoch \u00fcber dem Talgrund auf einem schmalen Weg und es geht wieder bergab. Der Trail ist schon, der Bergwald wundersch\u00f6n und die Aussicht ist auch nicht von schlechten Eltern. Irgendwann geht der Trail in einen breiteren Weg \u00fcber. Wir bleiben oben, obwohl es hier alternativ auch eine Abfahrt zur Malga xxx g\u00e4be. Wir folgen dem Weg, der nun v\u00f6llig waagerecht verl\u00e4uft bis oberhalb von Pejo. Hier m\u00fcssen wir ein paar Meter auf Schotter abfahren, bevor wir an einem alten Milit\u00e4rfriedhof wieder auf einen Singletrail sto\u00dfen. In der Ortsmitte angekommen zirkeln wir durch die engen Gassen und entdecken bald darauf einen Abzweig in Richtung Sentiero Botanico. Warum nicht? Allemal besser als auf der Stra\u00dfe abfahren. Wer wagt gewinnt, und wir gewinnen heute den Hauptpreis. Abermals werden wir mit einem flowigen Trail belohnt, der uns ganz hinab nach unten im Talgrund f\u00fchrt.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: sans-serif; font-size: x-small;\">Im ersten Supermarkt wird esrt mal kr\u00e4ftig eingekauft und das entgangene Fr\u00fchst\u00fcck direkt auf dem Marktplatz nachgeholt.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: sans-serif; font-size: x-small;\">Danach geht es weiter auf dem radweg bergab nach Ossana. Hier machen wir uns auf ins Val&#8230;, welches uns hinauf zum Passo Scarpaco f\u00fchren soll. Steil winden sich eine Sperpentinen der kleinen Stra\u00dfe nach oben, bis wir schlie\u00dflich ein beinahe flaches Hochtal erreichen<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: sans-serif; font-size: x-small;\">Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen \/ With best regards<\/span><\/p>\n<p>Carsten Schymik<br \/>\nDipl. Ing. (FH)<br \/>\nCarl Zeiss Optronics GmbH<br \/>\nCarl-Zeiss-Strasse 22<br \/>\nDesign &amp; Development<br \/>\nD-73447 Oberkochen<\/p>\n<p>Tel.\/Phone: \u00a0 \u00a0 \u00a0(+49) 7364 \/ 20 &#8211; 8902<br \/>\nFax: \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 (+49) 7364 \/ 20 &#8211; 4457<br \/>\nE-Mail: \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 C.Schymik@optronics.zeiss.com<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.zeiss.com\/optronics\"><span style=\"font-family: sans-serif; font-size: x-small;\">http:\/\/www.zeiss.com\/optronics<\/span><\/a><span style=\"font-family: sans-serif; font-size: x-small;\"> <\/span><\/p>\n<p>________________<\/p>\n<p>Carl Zeiss Optronics GmbH, Carl-Zeiss-Strasse 22, 73447 Oberkochen<br \/>\nGesch\u00e4ftsf\u00fchrung: Ralf Kl\u00e4dtke (Vorsitzender), Thomas Wolf<br \/>\nSitz der Gesellschaft: 73446 Oberkochen, Deutschland<br \/>\nHandelsregister: Ulm, HRB 500995,<br \/>\nUSt-IdNr: DE811880438<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich die Aufgabe hatte, einen Holy Trail zu bauen, denn w\u00fcrde ich es genau so machen wie hier auf der Abfahrt von der Rifugio Larcher. 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