mit Köpfchen

Das Biken bei Nacht mit Licht macht unheimlich viel Spaß. Das hat sich inzwischen herum gesprochen und findet immer mehr Freunde und Anhänger. In den dunklen Wintermonaten ist es zudem meist die einzigste Möglichkeit regelmäßige Trainingseinheiten oder den täglichen Weg zur Arbeit zu absolvieren. Bereits seit einigen Jahren gibt es speziell für die Freunde dieser sogenannten Nightrides von der Firma MyTinySun leistungsstarke, robuste und kostengünstige Lampen, die sich auch für den Einsatz im Gelände bestens eignen. Die Leuchtkraft ist gigantisch, Biken bei Nacht wird zu einem echten Erlebnis, ohne mit bösen Überraschungen rechnen zu müssen. Die Technologie der hellen LED-Leuchten und der leistungsstarken und leichten Akkus ist ausgereift und robust.

Bei den bisherigen Lampen musste man sich entscheiden, ob man diese am Lenker oder lieber am Helm befestigt. Beide Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile. Am Helm muss man mit dem Gewicht des Lampenkopfes und der Gefahr des hängenbleibens an Ästen klar kommen. Dafür hat man aber auch auf technischen Trails mit engen Kehren und Stufen immer die ideale Ausleuchtung, da der Lichtkegel immer genau dort hin zeigt, wohin man blickt. Wer dagegen die Lampe lieber am Lenker des Bikes befestigt muss ab und zu mit dem Problem umgehen, erst im letzten Moment zu sehen, was sich hinter der nächsten Kurve verbirgt. Die ideale Lösung für Biketouren bei Nacht ist also die Kombination beider Möglichkeiten. Und genau hierfür gibt es jetzt bei MyTinySun ein neues Produkt: die HEAD-Serie.

HEAD 1000 mit Stirnband

Diese kleine und leichte Lampe ist wie der Name schon sagt für den Einsatz am Kopf, also als Stirnlampe vorgesehen. Geliefert wird sie daher mit einem klassischen Stirnband, welches Lampenkopf, Schalter und Akku trägt. So kann die Lampe direkt am Kopf oder über einer Mütze getragen werden. Sie eignet sich in dieser Konfiguration für allerlei Arbeiten und Freizeitaktivitäten im Dunklen. Ob Höhlenforscher, Camper oder Skitourengeher…alle werden bei der HEAD finden, was sie schon immer gesucht haben: Eine leistungsstarke und  helle Lampe.

Für die Montage am Bikehelm eignet sich diese Konfiguration jedoch nicht. Hierfür liefert MytinySun einen passenden Helmadapter, der schon von den Lampen der Sport- und Pro Serie bekannt ist. Selbstverständlich lässt sich die HEAD 1000 auch klassisch am Bikelenker fixieren. Bei der HEAD 100 easy muss man sich den Helmadapter extra dazu bestellen. Die Lenkerbefestigung ist bereits bei der Lieferung am Lampenkopf montiert.

Die HEAD am Helm

Bei der etwas teureren HEAD 1000 pro ist ein spezieller Helmadapter und die Lenkerbefestigung bereits im Lieferumfang enthalten. Um die Lampe für eine der 3 Konfigurationen vorzubereiten, muss lediglich eine Schraube am Lampenkopf entfernt werden und dieser wird dann am jeweiligen Adapter angeschraubt. Der Helmadapter wird einfach mit Klettbändern an den Lüftungsschlitze des Helms fixiert. Dazu ist es ratsam, die sich in der Regel im Helm befindlichen Polster erst einmal heraus zu nehmen und nach dem Anbringen des Adapters wieder einzusetzen. Die Klettbänder sind relativ lang, was eine individuelle Anpassung an alle gängigen Helme ermöglichen sollte. Wer will kann diese nach der Justage noch etwas kürzen. Zudem gehören einige kurze Klettbänder zum Lieferumfang, die dabei helfen den Schalter und das Kabel optimal am Helm zu fixieren. Mit dem Verlängerungskabel ist es zudem möglich den Akku in der Trikottasche oder im Rucksack zu verstauen.

Auf dem Kopf:

Nachdem man den Neigungswinkel der Lampe eingestellt hat kann es los gehen. Der Kopf lässt sich problemlos bewegen, das geringe Zusatzgewicht der HEAD ist am Helm nicht zu spüren.  Der große Schalter ist schnell gefunden und lässt sich auch mit dicken Winterhandschuhen problemlos bedienen. Nach dem Einschalten hat man die Wahl zwischen zwei verschiedenen Helligkeitsstufen. Die eine eignet sich für´s bergauf radeln, gehen, stehen und pausieren oder um einfach mal während der Fahrt den  Tacho ablesen zu können. Auch im öffentlichen Straßenverkehr ist dieser Modus angebracht, schließlich will man andere Verkehrsteilnehmer ja nicht blenden. Schaltet man dann in den hellen Modus, dann braucht man schon fast eine Sonnenbrille. Zunächst einmal  ist man überwältigt, wie viel Power in der kleinen Lampe steckt. Mehr Licht braucht man eigentlich nicht.

Auf dem Trail:

Licht in Action

Winternacht, wolkenverhangener Himmel. Das nasses Laub schluckt das Licht, völlige Dunkelheit. Am Lenker brennt die MyTinySun 900 pro und leuchtet den Singletrail aus. Es geht bergab, der Trail wird schneller, aber auch technisch anspruchsvoller. Ein kurzer Griff an den Helm, die HEAD 1000 pro wird in den hellen Betriebsmodus geschaltet. Sofort werden weitere Details sichtbar. Wurzeln sind klar erkennbar, der Blick um die Kurve ist kein Problem und auch der Sprung über den großen Drop verliert seinen Schrecken. Es geht wieder bergauf, ein kurzer Blick auf den Antrieb wo die Kette läuft. Die Uhr am Tacho zeigt 20.10 Uhr, alles im Blick, der Akku wird noch locker 2 Stunden halten. Also weiter. So macht der Nightride Spaß.

Technik:

Als LED-Leuchtmittel werden Cree XM-L U2 LED mit nom. 960 Lumen verwendet.
Der Akkupack ist von Open Light Systems. Ein Akkucase aus Stoff kann am Rahmen befestigt werden. Darin versteckt sich der winzig kleine Li-Ion Akku mit 7,2 V und wahlweise 2,9 Ah oder 5,8 Ah. Die Lampe verfügt über eine 4-stufige Akkukapazitätsanzeige, wahlweise über RGB Status LED oder das Hauptlicht.

Leuchtdauern:

– Leuchtdauer bei maximaler Lichtleistung nom. 960 Lumen, 2,9 Ah ca. 01:53 h
– Leuchtdauer bei minimaler Lichtleistung nom. 220 Lumen, 2,9 Ah ca. 13:55 h
– Leuchtdauer bei maximaler Lichtleistung nom. 960 Lumen, 5,8 Ah ca. 03:47 h
– Leuchtdauer bei minimaler Lichtleistung nom. 220 Lumen, 5,8 Ah ca. 27:50 h

Neu ist die noch leistungsfähigere Elektronik. Diese bietet 2 Betriebsmodi, welche je nach Einsatzzweck abgerufen werden können:
– Simple-Mode (1 Schaltstufenprogramm)
-Expert-Mode (6 Schaltstufenprogramme)

Beim Durchschalten gibt es keine Dunkelphase sondern rotierende Schaltstufen. Dabei wird das Hauptlicht ohne Dunkelphasen sanft auf oder abgedimmt um die nächste Schaltstufe zu erreichen.

Das ganze Lampensystem ist superleicht. Das Gehäuse und die Halterung sind aus hochwertigem, eloxiertem Aluminium (AlZnMgCu1,5) CNC gefertigt. Das Logo ist per Laserbeschriftung aufgebracht.

Spezielle Optiken sorgen für einen homogenen, gleichmäßigen Spot. Bei der HEAD 1000 pro werden zudem 3 Wechseloptiken (Optik 20 mm, Abstrahlwinkel 17° / 31° / elliptisch) mitgeliefert, die man austauschen kann. Dazu muss die Lampe vorne aufgeschraubt werden.

Weitere Funktionen: Positionsleuchte, SOS Blinkcode, 2-stufiges Notlicht.

Zudem ist ein Stand-By-Modus und eine AUS Funktion implementiert. Dabei können Leuchte und Akkupack immer verbunden bleiben.

Die robusten Leitungen stammen aus der Robotertechnik und bleiben somit auch bei niedrigen Temperaturen und nach langjährigem Einsatz weich und biegsam. Die Stecker sind in Industriequalität ausgeführt.

Selbstverständlich ist die HEAD 1000 wasserdicht nach Industrienorm: IP67 (gegen Spritz-, Strahlwasser und zeitweiliges Eintauchen).

Zum Lieferumfang gehört ein superkompaktes Ladegerät. Die HEAD 1000 pro wird zudem in einem  hochwertigem Kunststoffkoffer geliefert.

Temperaturbereich: -20°C bis +60°C

Dimensionen Leuchte (mm): D 38 x T 23

Gewicht Leuchte: ca. 55 g (ca. 110 g  mit 5,8 Ah-Akku)

Preise:
HEAD 1000 easy: 229,-EUR
Zubehör – Helmhalter Advanced 12,99 EUR
HEAD 1000 pro (2,9 Ah-Akku): 279,-EUR
HEAD 1000 pro (5,8 Ah-Akku): 309,-EUR

Links:

MyTinySun

HEAD 1000 easy

HEAD 1000 pro

Weitere Infos auf meiner Homepage:

Mein Praxistest

Artikel: Licht im Winterwald

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.